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Efka

Efka

minimal, tech house 
Das Publikum ist gespannt, das Orchester steckt in den letzten Vorbereitungen. Nun betritt er den Saal, schaut kurz nach links, nach rechts, schreitet geradewegs zum Pult. Er hebt den Tonarm und als er ihn sanft wieder senkt, entwickelt sich aus der absoluten Stille langsam die erste Fläche. Eine kleine Melodie entsteht, mit Einsatz der HiHats beginnt sie zu swingen. Die anderen Instrumente haben bereits angesetzt, doch noch warten alle auf deren Einsatz. Dann beginnt es: Bässe und Drums setzen ein, kräftig, aber nicht zu hart. Sie ergänzen die Melodie zu einem jazzigen Zusammenspiel, ganz natürlich fügt sich Eins zum Anderen. Mit der Zeit wird die Musik voller, doch Efka hat alle Elemente im Blick. Der Sound verdichtet sich, bedrängt sich beinahe selbst, dann trifft er eine Entscheidung: verbannt Klavier, Trompete und Saxophon ins Abseits - nur die Drums klopfen weiter. Der Weg ist offen, von hier aus steht ihm alles frei: trocken und knackig, oder den Leuten weiter mit Harmonien schmeicheln? Ein kurzer Blick nach vorn und die Gesichter vor ihm sprechen eine eindeutige Sprache: Mehr. Aber ganz so einfach will er es ihnen nicht machen. Schnell wird das Repertoire überflogen und neue, frische Samples gehen auf dem Floor eine hitzige Symbiose mit dem Publikum ein. Eine Mischung aus Stücken fremder Produzenten und eigener Titel, die mittlerweile ihren Platz beim Netlabel "Break the Surface" gefunden haben, bilden zusammen eine ansteigende Rampe. Auf ihr werden alle Möglichkeiten der geraden, reduzierten Musik mit- und gegeneinander ausgespielt, bis sich an ihrem oberen Ende schließlich Erschöpfung und Befriedigung treffen.

esoulate music

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